Warum man auf soziale Netzwerke verzichten sollte

Soziale Netzwerke sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Man schreibt mal eben eine Facebook-Nachricht an irgendwelche Freunde oder man gibt auf Twitter preis, was gerade aktuell ist. Oder man veröffentlicht Fotos auf Instagram, die dann jeder im Internet sehen kann. Doch warum ist das gefährlich?

Viele Jugendliche benutzen soziale Netzwerke und soziale Netzwerke sind für sie zum Teil nicht Wegzudenken. Das Problem dabei auf psychologischer Ebene ist, dass bei sozialen Netzwerken ständig Dopamin ausgeschüttet wird. Dies geschieht beispielsweise beim Einloggen in ein soziales Netzwerk. Oder man bekommt eine Nachricht auf Facebook, auch dies führt zur Dopaminausschüttung. Jugendliche sind dabei meist mehrere Stunden in sozialen Netzwerken unterwegs und haben sozusagen eine Flut an Dopaminausschüttung (zur Information: Dopamin ist der Stoff im Gehirn, der zentral für Motorik, Gedächtnis und kognitive Fähigkeiten, sowie für das Glück eines Menschen zuständig ist).

Wird nun viel Dopamin ausgeschüttet, könnte man sagen, dass soziale Netzwerke glücklich machen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wenn viel Dopamin ausgeschüttet wird, werden Glücksstoffe erstellt, die dann zu einer Sucht beitragen. Menschen, die viel in sozialen Netzwerken verbringen, werden danach süchtig. Irgendwann besteht dann die Gefahr, dass wenn man die Sucht nicht stillt, dass man dann in Depressionen verfällt. Dies ist die erste traurige Sache.

Das zweite Problem ist, dass wenn man soziale Netzwerke nutzt und alles von sich preisgibt, was persönlich ist, dass dann die komplette Welt alles über einen weiß. Das kann katastrophale Folgen haben. Ein Beispiel unter Jugendlichen ist, dass man sich ein Opfer sucht und dieses mobbt. Wenn das Opfer dann nun weiß, dass mehrere Täter sie, bzw. ihn angreifen, kann das sogar zum Selbstmord führen. Ein weiteres Beispiel ist, wenn der Facebook Account gehackt ist und jeder weiß, was man mit seinen Freunden auf Facebook schreibt. Auch dies kann katastrophale Folgen für die jeweilige Person haben.

Das dritte Problem ist, dass soziale Netzwerke nicht sicher sind. Unternehmen wie Facebook oder Whatsapp haben zwar die Pflicht des Datenschutzes. Aber es ist nicht sicher, ob die Daten nach außen gelangen. Beispielsweise könnten Hacker oder Scriptkiddies irgendwelche Facebook Datenbanken abgreifen und somit alle persönlichen Nachrichten, Fotos, Videos, etc. irgendwo im Internet veröffentlichen. Facebook muss dann zwar eine Strafe zahlen, doch das ändert nichts daran, dass die Daten nun in fremden Händen liegen. Auch wenn man den Facebook Account löscht, gibt es die Gefahr, dass Facebook die persönlichen Daten dauerhaft speichert.

Das vierte Problem ist, dass man das alles gar nicht weiß, wenn man das erste Mal soziale Netzwerke benutzt. Man denkt, soziale Netzwerke sind toll, denn man kann mit der Außenwelt kommunizieren. Doch dem ist nicht so. Soziale Netzwerke können unser Leben kaputt machen oder uns sogar schädigen.

Sehr schön ist auch (und das meine ich ironisch), dass wenn man auf Tageszeitungen oder anderen Webseiten surft, dass dann sämtliche IP-Adressen an Facebook gelangen. Haben Sie nicht auch schon mal bemerkt, dass auf einer Tageszeitung ein Like-Button eingebunden ist? Hierbei werden auch Server von Facebook aufgerufen, die dann Ihre IP-Adresse speichern.

Wie geht man am Besten dagegen vor?

Die Beste Lösung ist es, die Seiten zu sperren. Wie das geht beschreibe ich folgendermaßen:

Auf dieser Webseite gibt es die Möglichkeit, sich alle Hosts (d. h. die Webadressen) von sozialen Netzwerken und Fakenews herunterzuladen. Man lädt diese Datei runter und fügt den Inhalt in die hosts-Datei ein. Wie das unter Windows geht ist hier beschrieben. Unter Linux kann man den Inhalt mit einem Texteditor mit root-Rechten unter /etc/hosts einfügen. Wie es unter Mac OS X geht, ist hier beschrieben. Wichtig hierbei ist, den Inhalt nur hinten dran zu hängen, nicht die Hosts-Datei komplett überschrieben.